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	<title>Equine Health Care</title>
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	<description>Alles für das Pferd</description>
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	<title>Equine Health Care</title>
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	<item>
		<title>Herpeserkrankungen beim Pferd – Was du wissen solltest </title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/herpeserkrankungen-beim-pferd-was-du-wissen-solltest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 06:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Herpesviren sind nicht nur beim Menschen ein Thema – auch unsere Pferde können daran erkranken. Besonders auf Social Media wird in letzter Zeit häufiger über Ausbrüche und Quarantänefälle berichtet. Aber was steckt eigentlich hinter den Herpeserkrankungen beim Pferd und wie kann man seine Tiere schützen? Was ist Pferdeherpes? Pferdeherpes wird durch das Equine Herpesvirus (EHV) [&#8230;]]]></description>
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<p>Herpesviren sind nicht nur beim Menschen ein Thema – auch unsere Pferde können daran erkranken. Besonders auf Social Media wird in letzter Zeit häufiger über Ausbrüche und Quarantänefälle berichtet. Aber was steckt eigentlich hinter den Herpeserkrankungen beim Pferd und wie kann man seine Tiere schützen?</p>



<p><strong>Was ist Pferdeherpes?</strong></p>



<p>Pferdeherpes wird durch das Equine Herpesvirus (EHV) ausgelöst. Es gibt verschiedene Typen, wobei EHV-1 und EHV-4 am häufigsten vorkommen:</p>



<p>• EHV-1 kann Atemwegserkrankungen, Aborte (Fehlgeburten bei trächtigen Stuten) und sogar neurologische Ausfälle verursachen.</p>



<p>• EHV-4 verursacht meist nur milde Atemwegserkrankungen, ist aber trotzdem hochansteckend.</p>



<p><strong>Symptome</strong></p>



<p>Die Symptome variieren je nach Virustyp und Gesundheitszustand des Pferdes. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:</p>



<p>• Fieber</p>



<p>• Nasenausfluss</p>



<p>• Husten</p>



<p>• Lethargie</p>



<p>• In schweren Fällen: Bewegungsstörungen, Schwanken, Probleme beim Aufstehen</p>



<p>Besonders gefährlich ist die neurologische Form des EHV-1, da sie tödlich enden kann.</p>



<p><strong>Wie wird Herpes übertragen?</strong></p>



<p>Herpesviren verbreiten sich über direkten Kontakt mit erkrankten Pferden oder über kontaminierte Gegenstände wie Putzzeug, Tränken oder Halfter. Auch Menschen können das Virus über ihre Kleidung und Hände weitertragen.</p>



<p>Das Tückische: Einmal infiziert, tragen viele Pferde das Virus lebenslang in sich – es kann bei Stress reaktiviert werden, ohne dass das Tier sofort Symptome zeigt.</p>



<p><strong>Schutzmaßnahmen</strong></p>



<p>• Impfen: Eine regelmäßige Impfung bietet keinen 100%igen Schutz, kann aber den Verlauf mildern und die Ausbreitung eindämmen.</p>



<p>• Hygiene: Gründliches Händewaschen, Desinfizieren von Ausrüstung und das Vermeiden von engem Kontakt mit fremden Pferden sind wichtige Maßnahmen.</p>



<p>• Quarantäne: Neuankömmlinge im Stall sollten für ca. 2 Wochen isoliert werden, um eine mögliche Einschleppung zu verhindern.</p>



<p><strong>Herpes – ein Thema für Social Media?</strong></p>



<p>Definitiv. Über Social Media verbreiten sich Informationen (und leider auch Falschmeldungen) rasend schnell. Umso wichtiger ist es, verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen:</p>



<p>• Nur gesicherte Informationen teilen</p>



<p>• Keine Panik verbreiten</p>



<p>• Betroffene Betriebe unterstützen, statt zu verurteilen</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Herpes ist eine ernstzunehmende Krankheit in der Pferdewelt, aber mit Aufklärung, Vorsicht und Rücksicht ist ein verantwortungsvoller Umgang möglich. Bleibt informiert, schützt eure Pferde – und bleibt fair im Umgang miteinander, auch online.</p>



<p>Liebe Kunden , sollten noch Fragen offen sein , beraten wir euch gerne. Ob eine <strong>Impfung</strong> zum jetzigen Zeitpunkt für euer Pferd sinnvoll ist , können wir gerne besprechen.</p>



<p><strong>Equine Health Care&nbsp;</strong></p>



<p>02131-4020394</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die große Kür“ – Aber ohne Magengeschwür!</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/die-grosse-kuer-aber-ohne-magengeschwuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 12:55:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Pferden wird heute in ihrer Nutzung als Partner im Pferdesport unabhängig der Leistungsklasse viel abverlangt. Training im Heimatstall und auf Lehrgängen, Turniere, ein stetig steigendes Level der Belastung sowie Umstellung des Futters, um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden. Vielleicht musste der „beste Freund“ den Stall und die Nachbarbox verlassen!Das sind nur Beispiele, die für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pferden wird heute in ihrer Nutzung als Partner im Pferdesport unabhängig der Leistungsklasse viel abverlangt. Training im Heimatstall und auf Lehrgängen, Turniere, ein stetig steigendes Level der Belastung sowie Umstellung des Futters, um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden. Vielleicht musste der „beste Freund“ den Stall und die Nachbarbox verlassen!<br>Das sind nur Beispiele, die für ein Pferd <strong><em>Stress</em></strong> bedeuten können.<br>Pferde sind sensibel! Vielen schlägt der Stress sprichwörtlich auf den Magen. Eine <strong><em>gereizte Magenschleimhaut einerseits bis zu manifesten Magengeschwüren andererseits</em></strong> können das Ergebnis sein.</p>



<p><strong>Erste Symptome sind häufig:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leerkauen</li>



<li>Häufiges Gähnen (z.B. am Putzplatz bei der Vorbereitung des Pferdes auf die Arbeit)</li>



<li>Die Vorder- und Hintergliedmaßen werden ausgestellt („Sägebock“)</li>



<li>Zähneknirschen während und nach der Arbeit</li>



<li>Unwohlsein beim „Nachgurten“</li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>Das muss nicht sein!</strong></p>



<p>Eine <strong>Magenspiegelung </strong>bringt Klarheit über die Magengesundheit ihres Pferdes.<br>Je nach Diagnose und Schweregrad des <strong>„Equine Gastric Ulcer Syndrome“</strong> (EGUS) ist ein Therapieversuch vielversprechend.</p>



<p><strong>Nur ein magengesundes Pferd ist zu 100% leistungsbereit und hat Freude an der Arbeit!</strong></p>



<p>Ab sofort ist eine Magenspiegelung bei Ihnen im Stall vor Ort durch uns ebenfalls möglich. Terminabsprachen sind wie gewohnt zu unseren Sprechzeiten unter <strong><em>02131 40 20 394</em></strong> möglich.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1513" height="1122" src="https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2025/01/news-2025-01-07-aa-1.png" alt="" class="wp-image-5139" srcset="https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2025/01/news-2025-01-07-aa-1.png 1513w, https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2025/01/news-2025-01-07-aa-1-1280x949.png 1280w, https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2025/01/news-2025-01-07-aa-1-980x727.png 980w, https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2025/01/news-2025-01-07-aa-1-480x356.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1513px, 100vw" /></figure>
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		<item>
		<title>Chiropraktik</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/chiropraktik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 12:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die chiropraktische Behandlung ist eine manuelle Therapie. Sie bietet sich auch in der Tiermedizin ergänzend zu einer schulmedizinischen Therapie an. Vor allem Bewegungseinschränkungen, die den Besitzern bei der Arbeit mit ihrem Pferd auffallen, werden untersucht und können durch die chiropraktische Behandlung verbessert oder behoben werden. Bewegungseinschränkungen können sein: &#8211; Problematiken in Stellung und Biegung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die chiropraktische Behandlung ist eine manuelle Therapie. Sie bietet sich auch in der Tiermedizin ergänzend zu einer schulmedizinischen Therapie an.</p>



<p>Vor allem Bewegungseinschränkungen, die den Besitzern bei der Arbeit mit ihrem Pferd auffallen, werden untersucht und können durch die chiropraktische Behandlung verbessert oder behoben werden.</p>



<p>Bewegungseinschränkungen können sein:</p>



<p>&#8211; Problematiken in Stellung und Biegung der Pferde</p>



<p>&#8211; Verwerfen im Genick</p>



<p>&#8211; Kreuzgalopp und Probleme mit dem Angaloppieren des Pferdes</p>



<p>&#8211; Empfindlichkeit im Rücken bis hin zu Muskelverspannungen und – verhärtungen</p>



<p>&#8211; mangelnde Lastaufnahme bei Versammlung</p>



<p>&#8211; Problematik bei Ablegen oder Aufstehen des Pferdes</p>



<p>&#8211; Probleme bei Anheben der Hinterbeine, vor allem bei der Hufbearbeitung</p>



<p>Bei der Untersuchung des Pferdes werden alle Gelenke die fühlbar sind palpiert und auf Beweglichkeit geprüft. Vor allem die Gelenke zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, die Facettengelenke, sind sehr wichtig für die Beweglichkeit des gesamten Körpers. Sind diese Gelenke fixiert (blockiert) können sie sich nicht mehr physiologisch bewegen. Es entstehen Schmerzen, Muskelverspannungen und Steifheit. Die Pferde versuchen diesem Schmerz auszuweichen und kommen in eine Kompensation und somit zu Fehlhaltung anderer Körperteile und Gelenke.</p>



<p>Auch das Nervensystem ist somit betroffen. An jedem Gelenk der Wirbelsäule treten Nerven aus, die die Muskulatur und die Organe versorgen.</p>



<p>Bei der chiropraktischen Behandlung bekommen fixierte Gelenke einen kurzen und schnellen Impuls um sich wieder physiologisch bewegen zu können.</p>



<p>Durch eine präventive und regelmäßige Behandlung können häufig bereits bestehende Probleme gelöst werden bevor das Pferd eine Bewegungseinschränkung zeigt und so der Gesunderhaltung des Bewegungsapparates dienen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Digitale Zukunft</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/die-digital-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 21:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir rüsten uns für die digitale Zukunft!!</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="684" height="284" src="https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2022/11/glasfaser.jpg" alt="" class="wp-image-4885" srcset="https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2022/11/glasfaser.jpg 684w, https://www.equinehealthcare.de/wp-content/uploads/2022/11/glasfaser-480x199.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 684px, 100vw" /></figure>



<p>Am Donnerstag (17.11.2022) stellen wir unsere Systeme auf Highspeed-Internet um. Während dieser Umstellung sind wir ggf. vorübergehend über Festnetzt und E-Mail nicht erreichbar. Sie erreichen uns in dieser Zeit aber mobil unter:</p>



<p><strong>0178-2862444</strong></p></div>
			</div>
			</div>			
				
				
				
				
			</div>		
				
				
			</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Blutegeltherapie</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/blutegeltherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 12:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufgrund Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2019/6 TAMG sind die gesetzlichen Anforderungen zur Anwendung der oben genannten Blutegeltherapie erheblich gestiegen. Daher ist es uns eine große Freude unseren Kunden mitteilen zu können, dass nun auch unsere Praxis den Einsatz von Blutegeln unter allen Vorgaben anbieten kann. Blutegel sind in der Pferdemedizin vielseitig einsetzbar.&#160; Die Blutegel gehören [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Aufgrund Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2019/6 TAMG sind die gesetzlichen Anforderungen zur Anwendung der oben genannten Blutegeltherapie erheblich gestiegen. Daher ist es uns eine große Freude unseren Kunden mitteilen zu können, dass nun auch unsere Praxis den Einsatz von Blutegeln unter allen Vorgaben anbieten kann.</p>



<p>Blutegel sind in der Pferdemedizin vielseitig einsetzbar.&nbsp; Die Blutegel gehören zum Stamm der Anneliden (Ringelwürmer). Sie haben zwei Saugnäpfe inklusive eines Bissapparats und 3 Kiefer mit jeweils ca. 80 Zähnen. Ihr medizinscher Einsatz ist bis 1500 vor Christus zurückzuverfolgen.</p>



<p>Aber was macht der Blutegel überhaupt und welchen medizinischen Nutzen haben die Pferde von ihm?</p>



<p>Wenn der Blutegel sich mit seinen Zähnen in die Haut des Wirtes (in unserem Falle des Pferdes) sägt, beginnt er nicht nur seinen ca. 20-90-minütigen Saugvorgang, er sondert ebenfalls Wirkstoffe aus, die pharmakologische Effekte auf den Wirt ausüben. Blutegelspeichel ist entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, immunmodulierend und schmerzlindernd.</p>



<p>Wir setzen die Blutegeltherapie daher unter anderem bei Sehnenschäden, Wundheilungsstörungen, Arthrose, Hufrehe, Abszessen oder Hämatomen ein.</p>



<p>Die Blutegel werden auf die (meist vorrasierte) betroffene Region gesetzt, wo sie angelockt durch die Entzündungssymptome (u.a. Wärme, vermehrte Durchblutung) gezielt zubeißen und ihre Arbeit beginnen. Nachdem der Saugvorgang beendet ist, kommt es zu Nachblutungen, welche für den Therapieerfolg absolut wichtig sind und zu einer zuverlässigen Wundreinigung führen.</p>



<p>Erkundigen Sie sich gerne in unserer Praxissprechstunde über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Blutegel. Wir beraten Sie gerne, ob und in welchem Rahmen eine Blutegeltherapie für Ihr Pferd geeignet ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="equinehealthcare.de/wp-ca1d9-content/uploads/2022/08/bluttherapie.jpg" alt=""/></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://equinehealthcare.de/wp-ca1d9-content/uploads/2022/08/bluttherapie.jpg" alt="" class="wp-image-2537"/></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Equines Herpes Virus</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/equines-herpes-virus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 14:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Kunden, im Folgendem möchten wir uns zum Thema &#8222;Equines Herpes Virus&#8220; äußern. Informationen rund um das Herpesvirus selbst und die mögliche Impfung finden Sie im hier aufgeführten Artikel der FN:https://www.pferd-aktuell.de/news/aktuelle-meldungen/fei&#8212;fn&#8212;dokr/equines-herpesvirus-informationen-zu-impfung-und-moeglicher-impfpflicht Grundsätzlich befürworten wir die Impfung gegen EHV. Da zurzeit deutschlandweit jedoch nicht genügend Impfstoff für alle Pferde zur Verfügung steht, halten wir es für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Kunden,</p>



<p>im Folgendem möchten wir uns zum Thema &#8222;Equines Herpes Virus&#8220; äußern. Informationen rund um das Herpesvirus selbst und die mögliche Impfung finden Sie im hier aufgeführten Artikel der FN:<br><a href="https://www.pferd-aktuell.de/news/aktuelle-meldungen/fei---fn---dokr/equines-herpesvirus-informationen-zu-impfung-und-moeglicher-impfpflicht">https://www.pferd-aktuell.de/news/aktuelle-meldungen/fei&#8212;fn&#8212;dokr/equines-herpesvirus-informationen-zu-impfung-und-moeglicher-impfpflicht</a></p>



<p>Grundsätzlich befürworten wir die Impfung gegen EHV. Da zurzeit deutschlandweit jedoch nicht genügend Impfstoff für alle Pferde zur Verfügung steht, halten wir es für sinnvoll, noch nicht geimpfte Pferde im normalen Impfrhythmus neu zu grundimmunisieren. Das bedeutet, dass die 1. Grundimmunisierung 4-6 Wochen vor dem eigentlich Impfrhythmus und die 2. Grundimmunisierung dann mit dem Impfrhythmus (oder 1. GI mit Impfrhythmus und 2. GI 4-6 Wochen später) stattfindet.</p>



<p>Unsere Stammkunden müssen sich keine Sorgen machen. Wir haben genügend Impfstoff vorrätig, um bereits geimpfte Pferde in ihrem gewohnten Rhythmus weiter zu impfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hufgeschwür beim Pferd</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/hufgeschwur-beim-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 10:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn das Pferd eine plötzliche und teilweise hochgradig auftretende Lahmheit einer Gliedmaße zeigt, steckt häufig ein Hufgeschwür dahinter. Es tritt bei Pferden jeden Alters und jeder Nutzungsart auf. Allerdings handelt es sich bei der Erkrankung nicht um ein „Geschwür“ im eigentlichen Sinne, sondern um eine eitrige Entzündung zwischen dem Sohlen- oder Wandhorn und der Huflederhaut.&#160; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn das Pferd eine plötzliche und teilweise hochgradig auftretende Lahmheit einer Gliedmaße zeigt, steckt häufig ein Hufgeschwür dahinter. Es tritt bei Pferden jeden Alters und jeder Nutzungsart auf. Allerdings handelt es sich bei der Erkrankung nicht um ein „Geschwür“ im eigentlichen Sinne, sondern um eine eitrige Entzündung zwischen dem Sohlen- oder Wandhorn und der Huflederhaut.&nbsp; Es entstehen kleine, eitergefüllte Hohlräume zwischen Hufhorn und Huflederhaut, die starken Druck auf die empfindliche Lederhaut ausüben. Die zahlreichen Blutgefäße und Nervenbahnen, die durch die Huflederhaut führen, machen eine Entzündung an dieser Stelle extrem schmerzhaft.</p>



<p>Aufgrund der harten Hornwand können die Eiterherde des Geschwürs meist nicht von selbst nach außen abfließen. Wenn ein Hufgeschwür nicht behandelt wird, sucht sich der Eiter normalerweise einen Weg nach außen und bricht nicht selten am Kron- oder Ballenrand durch.</p>



<p>In schweren Fällen bildet sich ein tiefes Hufgeschwür. Dieses greift weniger die Hornwand an, sondern die Entzündung dringt weiter in die tiefen Schichten der Huflederhaut vor. Auf diesem Weg kann auch das Hufbein erreicht werden und in seltenen Fällen sogar das Hufgelenk oder der Schleimbeutel zwischen Strahlbein und tiefer Beugesehne.</p>



<p>Wodurch entsteht ein Hufgeschwür?</p>



<p>Die Ursachen sind vielfältig und können grundsätzlich aber in zwei Gruppen eingeteilt werden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>durch Krankheitserreger verursacht (septisch)</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>nicht durch Krankheitserreger verursacht (aseptisch)<br><br><br></li></ul>



<p>Hufgeschwür beim Pferd durch Krankheitserreger</p>



<p>Es kommt zu einer Verletzung oder Schädigung der Hornkapsel, wodurch ihre Barrierefunktion nicht mehr gegeben ist und Bakterien eindringen können. Mögliche Ursachen hierfür sind folgende:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Verletzung durch Nageltritt</li><li>Eindringen kleiner Steine durch die Hufsohle</li><li>&nbsp;Vernagelung des Hufs durch den Schmied</li><li>Vorschädigung der Hufe durch Hufrehe schlechte Hufpflege (trockenes und rissiges Horn)</li><li>Verletzungen am Kronrand durch Kronentritt</li><li>aufgeweichtes Horn durch Haltung auf zu feuchtem Untergrund</li></ul>



<p>Hufgeschwür beim Pferd ohne Krankheitserreger</p>



<p>Hierbei sind nicht die&nbsp; Keime ursächlich, sondern vielmehr stumpfe Traumata, wenn das Pferd beispielsweise gegen Wände ausschlägt und es so zu einer Schädigung und dem Absterben von Gewebe im Huf kommt. Auch fehlerhafte Belastung der Hufe kann zur Entstehung von Hufgeschwüren führen.</p>



<p>Symptome:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>plötzlich aufgetretene, hochgradige Lahmheit</li><li>teilweise keine Belastung der Gliedmaße</li><li>Vorstellen der betroffenen Gliedmaße</li><li>vermehrte Wärme + vermehrte Pulsation&nbsp; der Zehenarterien im Bereich des Fesselkopfes</li><li>teilweise geschwollenes Bein</li><li>in seltenen Fällen Fieber</li></ul>



<p>Diagnose:</p>



<p>Durch eine Untersuchung des erkrankten Hufes ist die Diagnose Hufgeschwür in den meisten Fällen gut zu stellen. Dabei wird auf die oben beschriebenen Symptome geachtet und der Huf mit einer Hufzange abgedrückt. Wird der schmerzhaften Bereich entdeckt, zuckt das Pferd zurück. Im schmerzhaften Bereich wird dann das Hufhorn vorsichtig bis auf die Lederhaut abgetragen, bis&nbsp; ein grau-schwarzes, stinkendes Sekret abläuft.</p>



<p>Es ist nicht immer direkt eine genaue Lokalisation des Hufgeschwüres möglich, einerseits weil das Geschwür noch nicht reif ist, das Hufhorn sehr hart sein kann und anderseits weil sich das Geschwür in tieferen Bereichen des Hufes befindet kann und das Pferd dadurch keine Reaktion bei der Hufzangenprobe zeigt.</p>



<p>In unklaren Fällen kann für 2 &#8211; 3 Tage ein feuchter Hufverband anlegt werden, um den Abszess zum reifen zu bringen. Bei weiterhin unklarem Befund sollte durch Röntgenbilder ein Hufgeschwür diagnostiziert und differentialdiagnostisch eine Fraktur bzw Fissur des Hufbeins oder Hufbeinastes oder des Strahlbeins ausgeschlossen werden.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td></tr></tbody></table></figure>



<p>Therapie:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Abszessreifung fördern durch einen feuchten Hufverband für 2 – 3 Tage</li><li>Nachschneiden durch das Sohlenhorn und Eröffnen des Abszesses, um dem Eiter die Möglichkeit zum Abfluss zu geben</li><li>Frei liegende Huflederhaut wird desinfiziert</li><li>Verbandswechsel alle 2 -3 Tage</li><li>Schmerzmittel und Entzündungshemmer</li><li>teilweise ist die Gabe eines Antibiotikums nötig</li></ul>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Quellen: Handbuch der Pferdepraxis Dietz et al. 2016<br>                http://www.enpevet.de/lexicon/ShowArticle.aspx?articleid=41787</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EOTRH = Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/eotrh-equine-odontoclastic-tooth-resorption-and-hypercementosis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 16:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist EOTRH? Unter EOTRH versteht man eine schmerzhafte, progressiv fortschreitende Paradontalerkrankung, mit Resorption und/oder Hyperzementose der Zahnwurzeln als Leitsymptom. Von dieser Erkrankung sind überwiegend die Schneide-/Hengstzähne älterer Pferde betroffen, jedoch kann EOTRH auch bei jüngeren Pferden vorkommen. Die Erkrankung verursacht eine Entzündung des Zahnhalteapperates sowie des Zahnfleisches. Als körpereigene Reaktion kommt es zu&#160; einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was
ist EOTRH?</p>



<p>Unter
EOTRH versteht man eine schmerzhafte, progressiv fortschreitende Paradontalerkrankung,
mit Resorption und/oder Hyperzementose der Zahnwurzeln als Leitsymptom. Von
dieser Erkrankung sind überwiegend die Schneide-/Hengstzähne älterer Pferde betroffen,
jedoch kann EOTRH auch bei jüngeren Pferden vorkommen. </p>



<p>Die
Erkrankung verursacht eine Entzündung des Zahnhalteapperates sowie des
Zahnfleisches. Als körpereigene Reaktion kommt es zu&nbsp; einer verstärkten Aktivität der
Odontoklasten, wodurch es zu zahnsubstanzauflösenden Prozessen im Wurzelbereich
kommt.&nbsp; Als Reparaturmechanismus versucht
der Körper die geschädigten Zahnbereiche zu stabilisieren und lagert in
zunehmender Dicke Zahnzement um die Wurzel ab. Dadurch entstehen klobige
Auftreibungen oder Auflösungen um die Zahnwurzel, welche manchmal bereits unter
dem Zahnfleisch erkennbar sind.&nbsp; Zusätzlich
zieht sich das Zahnfleisch immer weiter zurück. Durch diese Prozesse kommt es
letztendlich zur Lockerung der betroffenen Zähne.</p>



<p>Ursachen</p>



<p>Eine
genaue Ursache für EOTRH ist bisher unbekannt. Vielmehr werden verschiedene
Faktoren vermutet die zur Entstehung dieser Erkrankung führen können, auch eine
Kombination dieser Faktoren ist denkbar. Einerseits kann ein erhöhter
mechanischer Druck der Schneidezähne&nbsp;
eine Rolle spielen. Anderseits werden auch genetische Prädisposition
(Robustpferderassen),&nbsp;
Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Cushing, sowie ein Calciumangel
diskutiert. </p>



<p>Anzeichen</p>



<p>Da
der Prozess unter dem Zahnfleisch abläuft und der sichtbare Zahnbereich noch
gesund erscheint wird EOTRH oft erst spät bemerkt. </p>



<p>Erste
Anzeichen können sein: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Geruch
aus der Maulhöhle (durch vermehrte Futteransammlung an den Schneidezähnen)</li><li>Probleme
beim Abbeißen harter Futtermittel (Möhren)</li><li>deutliche
Zahnsteinbildung an den Schneidezähnen</li><li>Trinken
von kaltem Wasser ist unangenehm <strong>(Kolikgefahr!)</strong></li><li>Gerötetes
+ verdicktes Zahnfleisch, teilweise mit roten Punkten oder Eiterbläschen</li><li>Schmerzhaftigkeit
beim Anfassen am Maul oder beim Auftrensen</li><li>Gewichtsabnahme</li><li>Im
Umgang ruhiger als normal</li></ul>



<p>Diagnose</p>



<p>Eine
Verdachtsdiagnose ergibt sich teilweise schon aus dem klinischen Bild, um aber
eine sichere Diagnose stellen zu können ist die Anfertigung von Röntgenbildern nötig.&nbsp; Die Röntgenplatte wird dazu zwischen die
Schneidezähne in die Maulhöhle gelegt. Dies ist im Allgemeinen nur unter einer
Sedation möglich! </p>



<p>Die
Röntgenbilder geben Auskunft über das genaue Ausmaß der Erkrankung &nbsp;und tragen maßgeblich zur Entscheidung der
Therapieform bei.</p>



<p>Therapie</p>



<p>Da
es sich um eine fortschreitende Erkrankung handelt, sollten die Zähne und der
Allgemeinzustand regelmäßig kontrolliert werden. Bei einer Verdachtsdiagnose
bzw im Anfangsstadium von EOTRH, kann eine Kürzung der Schneidezähne zu einer
Druckminderung und somit zur Entlastung beitragen. Eine Vit C Kur, eine Spülung
mit Chlorhexidin und die Entfernung des Zahnsteins kann eventuell ein weiteres
Voranschreiten verlangsamen. Die bereits vorhandenen Veränderungen sind aber
nicht heilbar bzw. rückgängig zu machen.</p>



<p>Bei
einer weit fortgeschrittenen Erkrankung mit hochgradiger Schmerzhaftigkeit
bleibt als Therapie zumeist nur eine Extraktion der betroffenen bzw aller
Schneidezähne übrig. In vielen Fällen ist die Extraktion aller betroffenen Schneidezähne
notwendig, um einen schmerzfreien Zustand zu erzielen. Nach abgeschlossener
Wundheilung sind die Pferde wieder schmerzfrei und können sogar wieder Gras zupfen.</p>



<p>Quellen: Handbuch der
Pferdepraxis</p>



<figure class="wp-block-embed"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.tierklinik-telgte.com/index.php/fachbereiche/zahnheilkunde/100-eotrh-equine-odontoclastic-tooth-resorption-and-hypercementosis.html
</div></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegungsbedarf von Pferden im Winter &#8211; motiviert und gut durch die dunkle und kalte Jahreszeit</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/bewegungsbedarf-von-pferden-im-winter-motiviert-und-gut-durch-die-dunkle-und-kalte-jahreszeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 14:19:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Pferd wie für Reiter stehen in dieser Jahreszeit Umstellungen in der alltäglichen Bewegung beziehungsweise im Training bevor.&#160; Häufig sind die äußeren Umstände hinderlich: Schlechtes Wetter, volle Reithallen &#8211; falls vorhanden &#8211; , gefrorene Böden und Dunkelheit machen eine Bewegung wie im Sommer so gut wie unmöglich. &#160;Aufgrund dieser Bedingungen haben unsere Pferde im Winter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für Pferd wie für Reiter stehen
in dieser Jahreszeit Umstellungen in der alltäglichen Bewegung beziehungsweise
im Training bevor.&nbsp; </p>



<p>Häufig sind die äußeren Umstände hinderlich:
Schlechtes Wetter, volle Reithallen &#8211; falls vorhanden &#8211; , gefrorene Böden und
Dunkelheit machen eine Bewegung wie im Sommer so gut wie unmöglich. &nbsp;Aufgrund dieser Bedingungen haben unsere
Pferde im Winter grundsätzlich weniger Bewegung als im Sommer. Die Pferde sind dadurch
anfälliger für Erkrankungen und die Verletzungsgefahr ist höher. Pferde haben
während des Winters einen erhöhten Energiebedarf, da der kräftezehrende
Fellwechsel viele Ressourcen benötigt und auch die fallenden Temperaturen zu
einem gesteigerten Energieverlust führen.&nbsp;
Durch die Erhöhung der Stoffwechselrate halten Pferde ihre
Körperinnentemperatur von um die 38 °C auch in den kalten Monaten aufrecht. </p>



<p>Wichtig, ist die Pferde je nach
ihrem individuellen Ausgangsniveau auf die reduzierte Bewegung im Winter
vorzubereiten. Grundsätzlich gilt: Je trainierter das Pferd, desto vorsichtiger
muss die Trainingspause eingeleitet werden. Wichtig ist die Trainingsintensität
stetig herabzusetzen um die Winterpause beziehungsweise das Erhaltungstraining
einzuleiten. Ohne ein vernünftiges&nbsp;
Abtrainieren können Stoffwechselprobleme, ein körperliches
Ungleichgewicht entstehen und das Verletzungsrisiko ansteigen. Auch Muskeln,
Sehnen, Bänder und Gefäße müssen langsam auf die reduzierte Bewegung&nbsp; vorbereitet werden.&nbsp; Durch angepasstes Erhaltungstraining bleiben
Sehnen, Bänder und Muskeln weiter aktiv, können den Bewegungsapparat
gesundhalten und verkürzen so das Aufbautraining im Frühjahr. &nbsp;</p>



<p>Weniger intensives Training
bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch die Fütterung entsprechend anzupassen.
Die Fütterung von ausreichend und qualitativ gutem Heu sowie einer entsprechend
angepassten reduzierten Kraftfuttergabe, verringern gesundheitliche Probleme,
die durch Übergewicht entstehen können. Hierbei sollte gleichzeitig auch auf
eine ausreichende Wasseraufnahme geachtet werden. Das kontrollieren der Tränken
und Eimer, sowie das Anbieten von lauwarmen Wasser mit Apfelsaft oder Tee
reduziert das Risiko von Verstopfungskoliken!</p>



<p>Unter Erhaltungstraining versteht
man lockere Bewegung, die die allgemeine Durchlässigkeit und Rittigkeit
fördert.&nbsp; Um für Abwechslung zu sorgen
können folgende Vorschläge in die winterliche Bewegung mit eingebaut werden:</p>



<p>&#8211; Bodenarbeit, Kunststücke
beibringen</p>



<p>&#8211; Doppel-/ Longenarbeit</p>



<p>&#8211; Arbeit mit Stangen und
Cavaletti</p>



<p>&#8211; &nbsp;winterliche Ausritte</p>



<p>Wichtig ist es als Prävention vor
Verletzungen auf eine ausreichend lange Aufwärmzeit zu achten. Es sollte
mindestens 20 Minuten Schritt gegangen werden, bevor in eine höhere Gangart gewechselt
wird. </p>



<p>Unverändert bleibt in der kalten
Jahreszeit auch das Bedürfnis nach ausreichend Bewegung ohne den Reiter. Das
Pferd sollte täglich die Möglichkeit haben sich auf einer Winterweide oder dem
Paddock frei bewegen zu dürfen. Allerdings gilt das nicht, wenn die Böden
gefroren und glatt sind. Bewegen Sie Ihren Vierbeiner dann lieber kontrolliert
an der Hand anstatt ihn auf ein gefrorenes Paddock oder eine gefrorene Wiese zu
stellen.&nbsp; </p>



<p>Take-Home- Message: Sonne,
Bewegung und frische Luft sind für die Gesundheit Ihres Pferdes essentiell. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thermoregulation beim Pferd &#8211; Eindecken Ja oder Nein? dünne oder dicke Decke?</title>
		<link>https://www.equinehealthcare.de/thermoregulation-beim-pferd-eindecken-ja-oder-nein-duenne-oder-dicke-decke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ehc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 09:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://equinehealthcare.de/?p=2156</guid>

					<description><![CDATA[Pferde sind Warmblüter und zählen damit zu den Säugetieren, die sich aufgrund einer angeborenen Klima Anpassungsfähigkeit (= Thermoregulation) am besten dem Außenklima unter natürlichen Bedingungen anpassen können. &#160;Sie sind also in der Lage ihre innere Körpertemperatur immer um die 38 °C zu halten, unabhängig von den Außentemperaturen. Fohlen hingegen, sowie tragende und laktierende Stuten haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pferde sind Warmblüter und zählen damit zu den Säugetieren,
die sich aufgrund einer angeborenen Klima Anpassungsfähigkeit (=
Thermoregulation) am besten dem Außenklima unter natürlichen Bedingungen
anpassen können. &nbsp;Sie sind also in der
Lage ihre innere Körpertemperatur immer um die 38 °C zu halten, unabhängig von
den Außentemperaturen. Fohlen hingegen, sowie tragende und laktierende Stuten
haben einen höheren Normwert. </p>



<p>Für die Thermoregulation werden unterschiedliche
Regulationsmechanismen benötigt um entweder Hitze zu erzeugen um den Körper
warm zu halten oder um Hitze abzugeben und so Abkühlung zu verschaffen.</p>



<p>Die thermoneutrale Zone von Pferden reicht von 0°C bis 25°C.
Bedeutet, dass in diesem Temperaturbereich lediglich durch das Erweitern und
Verengen von Blutgefäßen in der Haut die Körpertemperatur stabil gehalten
werden kann. In diesem Temperaturbereich ist Pferden somit weder kalt noch warm.</p>



<p>Bei Temperaturen über 25 °C wird die Körpertemperatur
gehalten indem Wärme abgeben wird, dies passiert durch das Schwitzen, einen
erhöhten Puls und eine erhöhte Atmung. Wenn die Temperaturen unter 0°C fallen,
muss das Pferd seine Temperatur halten.&nbsp;
Das geschieht durch eine Erhöhung der Stoffwechselrate, eine Abkühlung
der Extremitäten indem der Blutfluss in den Extremitäten reduziert wird und
wenn es richtig kalt ist durch Zittern. Kälteres Klima verursacht ein längeres
Haarwachstum mit einer erhöhten Haardichte. Aufgrund der Möglichkeit die Haare
aufzustellen, zu drehen beziehungsweise anzulegen kann die Isolationsschicht
des Fells erhöht oder reduziert werden. Durch die Talgschicht verfügen
Pferdehaare zusätzlich über einen wasserabweisenden Effekt. Im Winter sorgt vor
allem die Verdauung von langfaserigem Futter wie Heu für eine Wärmeproduktion.
Weitere Abwehrvorrichtungen sind beispielsweise Fettreserven, die den Körper
gegen einen unerwünschten Wärmeverlust isolieren. Desweiteren erzeugt Bewegung
Wärme, kostet aber auch Energie weswegen Pferde ihre Bewegungsaktivität häufig
reduzieren. Pferde in Herden- und Offenstallhaltung wärmen sich oft
gegenseitig, es sollte dennoch ein ausreichender Witterungsschutz vorhanden
sein. </p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; körpereigene Thermoregulation von alten, sehr jungen, kranken, dünnen und geschorenen Pferden kann eingeschränkt sein, daher sollten diese Pferde zuerst eingedeckt werden.</p>



<p class="has-text-align-center"><br> &#8211; die meisten Pferde (außer sie leben ausschließlich draußen ohne Wetterschutz oder sind geschoren) brauchen keine Decke bevor die Temperaturen nachts unter 5-10°C fallen.</p>



<p class="has-text-align-center"><br> &#8211; mit dünnen Decken beginnen und dickere Decken erst dann benutzen,    wenn es kälter wird. </p>



<p class="has-text-align-center"><br> &#8211; Witterungsschutz, da Wind und kalter Regen den größten Wärmeverlust am Pferdekörper verursachen.- Übergewichtige Pferde oder Ponys, die nicht geschoren wurden und sich im Freien aufhalten, brauchen keine Decken.</p>



<p>Nichtsdestotrotz sollte jedes Pferd als Individuum
betrachtet werden.&nbsp; </p>



<p>Nachfolgend ein grober Leitfaden welche Decke, Füllung bei
welchen Temperaturen zu Ihrem Pferd passt. &nbsp;&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.equus.co.uk/blogs/community/temperature-guide-to-rugging-a-horse">https://www.equus.co.uk/blogs/community/temperature-guide-to-rugging-a-horse</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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